Was der Papst in Auschwitz hätte sagen müssen

etwasanderekritik

David KleinDavid Klein

Nach Johannes Paul II. und Benedikt XVI. hat mit Franziskus nun also auch ein dritter (!) Papst den Weg nach Auschwitz gefunden, diesen unseligen Ort, der wie kein anderer den versuchten Genozid der Nazis an den europäischen Juden symbolisiert.

Freilich kam Franziskus nicht aus freien Stücken, sondern folgte der Einladung ehemaliger Auschwitz-Häftlinge, mit denen er in Auschwitz «ein kurzes Gespräch» führte.

Man fühlt sich unangenehm an Wagner-Kanzlerin Merkel erinnert, die zwar jedes Jahr wallfahrtähnlich auf den braunen Hügel zu Bayreuth pilgert, jedoch erst ein Mal, ebenfalls auf Einladung des 93-jährigen Holocaustüberlebenden Max Mannheimer, die Gedenkstätte des KZ Dachau bei München besuchte. Auf dem Weg zu einer Bierzelt-Wahlveranstaltung stattete Merkel als erste deutsche Regierungschefin überhaupt, dem einzigen Konzentrationslager, das in den zwölf Jahren der NS-Herrschaft durchgehend in Betrieb war, eine offizielle Visite ab und hielt «als Zeichen des Respekts für die ehemaligen Häftlinge» eine «kurze Rede». Von sich…

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