Politische Feinde, sportliche Freunde

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Aus Doha (Hauptstadt von Katar) wird Erstaunliches berichtet.

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Obwohl teilweise blutige Kämpfe die Region erschüttern, haben sich in etwa 20 Staaten des Mittleren Ostens zusammengetan, um ein eigenwilliges Projekt zu verfolgen: Kamelrennen zur olympischen Sportart ernennen zu lassen.

Dieser historische Vorstoss wird unter anderem unterstützt von Israel, Iran, Libyen, Sudan und Saudi Arabien sowie von Indien, Pakistan, Mongolei, Kenia und Australien. Weitere Staaten unterstützen das Projekt, wollen aber derzeit noch nicht im Zusammenhang damit genannt werden. Alle Staaten verfügen bereits über NVKS (Nationalverband des Kamel Sportes).

Der höchst populäre Volkssport soll erstmals 2024 ein olympischer Wettbewerb sein. Der Austragungsort wird 2017 gewählt. Beworben haben sich Budapest, Los Angeles, Paris und Rom.

Eine Delegation der genannten Staaten wird in der kommenden Woche in die Schweiz reisen, um dort ihr Anliegen vor dem Internationalen Olympischen Komitee vorzustellen und zu diskutieren.

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Kinderjockeys sind seit wenigen Jahren verboten

Bei einer Pressekonferenz in Doha erklärte Sheikh Jamaal bin Tamim Al Thani, Vorsitzender des Internationalen Kamel Rennen Verbandes (ICRAC) und einer der Hauptunterstützende des Antrages „Kamelrennen sind in fast 40 Ländern sehr beliebt. In einer Region, in der mehr als zwei Milliarden Menschen leben. Trotzdem hat man nie ernsthaft darüber nachgedacht, es als olympische Sportart zu installieren. Es ist eine krasse Diskriminierung, dass koloniale Sportarten wie Badminton eine Lobby haben, aber unsere uralte Sportart, die überall zwischen dem Pazifik und dem Atlantik geliebt wird, keine Beachtung findet.

Tamim_bin_Hamad_Al_Thani_2014

Damit bezog sich Al-Thani deutlich auf einen Block von europäischen Ländern, die den Antrag heftig ablehnen. „Der Vorteil wird klar bei den klimatischen Bedingungen liegen. Wir haben in Norwegen keine Kamele, wie fair soll es also sein, diesen sogenannten „Sport“ bei der Olympiade zuzulassen?“

 Der ICRAC Vorsitzende antwortete darauf wütend: „Fair? Fair? Die rassistische Scheinheiligkeit ist ätzend! Was ist dann mit den gesamten Winter Olympiaden?“

 

©esther scheiner, israel – basierend auf einer Information, die ich hier fand

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