Missionare sind bei uns nicht erwünscht!

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Die Opfer der schrecklichen Terrorattacke auf die streng orthodoxe Har Nof Synagoge in Jerusalem vom Dienstag letzter Woche waren noch nicht beerdigt, da kamen schon die selbsternannten Wohltäter der Juden angerannt, um ihre „Hilfe“ anzubieten. 
Vier Frauen, die gerade Witwe geworden waren und 24 Kinder, die ihre Väter verloren hatten schienen, so hoffte der Leiter der „International Christian Embassy Jerusalem“, Herr Dr. Jürgen Bühler eine leichte Beute und schickte eine Mail an seine Freunde und Anhänger. 
Wer ist Herr Dr. Bühler? Der studierte und promovierte Physiker kam 1994 nach Israel, wo er am renommierten Weizmann Institut in Rehovot 1999 seine Promotion zum Dr. der Chemie erhielt. 1999 stieß er zum ICEJ, wo er schnell Karriere machte. Daneben ist er sehr aktiv im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden und bei der King of Kings Community Jerusalem
Offensichtlich gab es aber irgendwo eine undichte Stelle, so dass diese infame Verführungsversuch von jüdischen Blogs und anderen online Seiten blitzschnell als Warnung im Netz „weitergereicht“ wurde, um möglichst viele der zutiefst traumatisierten und daher besonders verwundbaren religiösen  Hinterbliebenen der Terroropfer zu erreichen.
Der Inhalt (übersetzt von mir) der Mail, Zitate, wie immer kursiv:
„Die internationale christliche Botschaft in Jerusalem hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Quelle der Linderung und Heilung für die Familien zu sein, die durch diesen sinnlosen Terror traumatisiert wurden. Hier hat sich für die christliche Botschaft eine einzigartige Möglichkeit eröffnet, den ultra-orthodoxen Familien, die durch den tödlichen Anschlag auf die Har Nof Synagoge am härtesten getroffen wurde, zu helfen.
Am kommenden Wochenende sponsert ICEJ Schabbat Einkehrtage für die 24 Kinder, die ihren Vater durch den Anschlag verloren haben. Sie werden in Ferienhäusern in Galiläa wohnen und eine individuelle Betreuung von Experten erhalten, die auf die Behandlung von Terror Opfern spezialisiert sind. Darüber hinaus werden sie an therapeutischen Aktivitäten und Bibel Studien teilnehmen, bevor sie zu Beginn der kommenden Woche wieder zu ihren Familien zurückkehren.
Es gibt noch viel mehr Kinder, deren Väter nach wie vor in Krankenhäusern behandelt werden, um ihre Verletzungen behandeln zu lassen, die sie während des Anschlages erlitten. Auch hier ist die Tür weit offen, um ihnen in den kommenden Wochen zu helfen. Zusätzlich und Dank unserer langen Verbindungen mit der drusischen Gemeinschaft können wir auch die Familien der beiden drusischen Polizei Offiziere erreichen, die ihr Leben verloren, als sie ihre Mitbürger verteidigten.
Dass ist eure Chance, denen Linderung und Heilung zu bringen, die in Zion trauern. Die Bedürfnisse dieser Familien sind vielfach und ihre Zukunft ist unsicher. Aber die Nachricht, dass es Christen gibt, die ihnen helfen, wird schon verbreitet und legt ein starkes und aktuelles Zeugnis ab, dass Christen wirklich besorgt sind.
Bitte überlegt, ob ihr nicht diese wichtige Initiative unterstützen wollt, indem ihr den „Israel in crisis“ unterstützt.
Wir werden uns in den kommenden Tagen mit den Familien treffen und möchten unsere weltweiten Unterstützer bitten, Kondolenznachrichten zu schicken, die wir persönlich ausliefern werden. Das ist eine Gelegenheit, den Israelis zu sagen, dass wir sie lieben und unterstützen.“
Wir kennen im Judentum unterschiedliche Stadien der Trauerarbeit: in den ersten sieben Tagen (Schiwa=7) ab der Beisetzung bleiben die Trauernden in der Regel daheim. Die Familie, Freunde, Gemeindemitglieder sind so oft und so lange die Trauernden es wünschen bei ihnen. Sie sind von allen Arbeiten befreit, auch die Mahlzeiten werden ihnen in der Regel gebracht. Das ist die Zeit der intensivsten Trauer. Der Schabbat unterbricht diese intensive Trauerzeit, mit Beginn eines Feiertages endet sie, auch wenn sie nur einen Tag dauerte. Um es den Trauernden zu ermöglichen, Kaddisch zu sagen, sollten zu den drei Hauptgebetszeiten zehn Erwachsene im Trauerhaus anwesend sein.
Im Anschluss an diese erste Zeit folgt ein Monat (Schloschim=30) als zweites Stadium, welcher allerdings ab dem Todestag gerechnet wird. Der Alltag kehrt langsam wieder zurück. Hochzeiten, Partys, Bälle, Kino, Konzerte etc. werden vermieden. Am Ende der Schloschim endet auch die Trauerzeit, außer man hat Vater oder Mutter verloren. 
Für die Eltern folgt nun noch ein Trauerjahr. Am Ende dieses Trauerjahres hat man alle jährlich wiederkehrenden Ereignisse einmal durchlebt und sie neu einordnen können. Die nach außen sichtbare Trauer sollte nun vorbei sein.
Ich verstehe es sehr gut, dass die Kinder der Toten und Verletzten nun eine ganz spezielle Betreuung brauchen, um mit ihrer Angst, ihrer Trauer und auch ihrer Wut klar zu kommen. 
Kinder brauchen vielleicht mehr Zeit, sie haben in der Regel noch keine Erfahrungen mit dem Tod machen müssen. Wo leben sie besser und sicherer in dieser Zeit der großen Unsicherheit, als dort, wo ihre Familie ist, ihre Freunde. Wo sie ihren gewohnten Platz haben, an den sie sich auch einmal zurückziehen können. Keine Mutter, und schon gar keine „jiddishe Mamme“, die der Inbegriff der überbeschützenden Mutter ist, würde ihr Kind weggeben, nicht zu Fremden und schon gar nicht während der Schloschim. Und schon überhaupt nicht irgendwo hin, wo es, quasi als krönenden Höhepunkt auch noch Bibelunterricht durch Christen gibt!
Allein schon den Versuch nenne ich einen perfiden Versuch der Missionierung.
Juden missionieren nicht, lehnen es aber auch ab, missioniert zu werden. In Israel gibt es ein Missionierungsverbot, das vor allem bei Jugendlichen bis 16 Jahren streng eingehalten wird. Ganz besonders verboten ist jeder Missionierungsversuch, wenn unterstützend Geld oder ein anderer geldwerter Vorteil geboten wird. Im obigen Fall ist das ganz klar so!
Dr. Jürgen Bühler ist aber, neben seinem Engagement bei der ICEJ noch an anderen Orten aktiv. 
Die King of Kings Community zeigt sich auf seiner Homepage lustig bunt und fokussiert auf Kinder und Jugendliche.
„Willkommen in der Kinder Ecke – hier können Kinder jeden Alters an den Worten von Jesus durch die Kraft des Hl. Geistes und begleitet von liebevollen und fähigen Lehrer wachsen und lernen. „
In der Krabbelstube ( 0 – 3 Jahre) können Kinder spielen. Während sie die Kinder im Auge haben, können die jüdischen Eltern ganz entspannt eine christliche Predigt anhören
King’s Kindness – welch selbstbewusster Name für ein Wohlfahrtsprogramm! – hat für jeden etwas: finanzielle Beratung, Hauseinrichtungen für jüdische Neueinwanderer, Essen, Gebete, Lebensberatung. 
Auch eine Suppenküche wird es bald wieder geben, dank der tatkräftigen Hilfe eines Teams von Church oft the Highlands. Nun ja, die einen kommen, um als Erntehelfer tätig zu sein, die anderen bauen Suppenküchen auf.
Den Kampf gegen jeden Versuch der Missionierung aufgenommen hat die Gruppe „Yad lꞌAchim“, die ihre Ziele auf der Startseite  ihrer Homepage beschreibt „Wir geben keinen einzigen Juden auf!“ 
Ihre Arbeitsfelder sind denen der missionarischen Gruppen ähnlich und doch so ganz anders! Auch sie helfen Neueinwanderern, Kindern, Frauen und Familien in Notlagen und greifen ein, wenn irgendwo im Land offensichtlich missioniert wird.
Auf einer der belebtesten Straßen in Tel Aviv, nahe dem Azrieli Center,  begann eine Gruppe von christlichen Missionaren ihre Pamphlete und Flugzettel zu verteilen. Mitarbeiter von „Yad lꞌAchim“, die telefonisch informiert wurden, waren schnell zur Stelle.Binyamin Vulcan, einer der Mitarbeiter kennt solche Situationen und weiß, wie man damit umgehen muss. Passanten, die sich interessiert zeigen, mit den Missionaren zu sprechen, werden informiert, um welche Art von Information es sich handelt und reagieren danach meist empört. Am Donnerstag war es so, dass  die Missionare irgendwann genervt die Polizei anriefen und aufforderte, ihnen zu helfen. „Es ist unser gutes Recht, ungehindert Juden einzuladen, zu unserer Religion überzutreten.“ Die Polizei  sah das etwas anders: “In einer Demokratie  darf jeder sagen, was er sagen möchte – also Sie und die anderen. Deswegen ruft uns in Zukunft nicht mehr wegen solchen Sachen an. Sonst müsst ihr mit sehr unangenehmen Folgen rechnen.“
Wann immer Soldaten in einen Einsatz gehen, um uns und unser Land zu verteidigen, wissen sie, dass sie ihr Leben und ihre Gesundheit riskieren. Sie tun es trotzdem immer wieder. Jeder von ihnen weiß auch, dass es manchmal einfach ein Quäntchen Glück braucht, um eine Gefährdung unbeschadet zu überstehen. 
Obwohl unsere Bücher das Tragen und Nutzen von Amulettenstrikt ablehnen, findet man doch mit der Mesusa an den Türstöcken jüdischer Häuser nichts anderes als etwas, das das Haus und die Bewohner schützen soll. Nachdem aber das Anbringen der Mesusot  in einem unserer Hauptgebete, dem Schma Israel als Gebot festgeschrieben ist, gilt in diesem speziellen Fall das Gebot als übergeordnet zur Ablehnung. 

Spätestens seit Madonna spirituelle Unterstützung in einem New Age Kabbala Zentrum suchte, kennt man das kleine rote Wollbändchen, dass, so der Gründer dieser Sekte, den bösen Blick abhalten soll. Wer ganz sicher sein will, wählt eine Kombination zwischen dem Bändchen und der Chamsa.   
Ein großer Teil der missionarischen und messianischen Gruppen in Israel stammt aus den USA, entsprechend ist auch die Affinität zu neuen Technologien. 
Soldaten, auf dem Weg nach Gaza, erhielten ein Unterstützungspäckchen. Sie haben sich sicher gefreut. Aber nur so lange, bis sie nach dem Öffnen bemerkten, was sie da in der Hand hielten. 
Zum einen einen speziell angefertigten MP3, der jedes Mal, wenn er eingeschaltet wird ausgewählte Stellen in Hebräisch aus dem Neuen Testament abspielt. Man könnte denken, dass das an sich unproblematisch ist, man kann es ja löschen. Und genau das ist das perfide: man kann es nicht löschen. Und damit ist der MP3 unbrauchbar.
Das zweite „Geschenk“ kam ebenfalls ganz harmlos daher: das Cover in IDF Grün gehalten und so gestaltet, dass es wie ein Gebetbuch für Soldaten aussah. Doch der Inhalt sprach eine andere Sprache: es forderte die Soldaten auf, an Jesus zu glauben und enthielt die Telefonnummer einer ganz besonders aktiven Missionierungsorganisation, die nur ein Ziel verfolgen, den Übertritt von Juden zum Christentum.
Die 50 Neueinwanderer aus Indien, Bnei Menasche, die vor wenigen Wochen nach Israel einreisten, werden sich vielleicht noch nicht sicher sein, ob sie wirklich dort angekommen sind, wo sie immer schon leben wollten: als vollwertige Juden im jüdischen Staat Israel. Gleich zwei Organisationen berichten über ihre Ankunft. Zum einen die bereits bekannte Christliche Botschaft, zum anderen die Gruppe Shavei Israel, die auf ihrer Homepage schreibt: „Shavei Israel bekehrt niemanden und unterstützt auch keine Form von missionarischen Aktivitäten.“
Da hilft es uns auch nicht, wenn die missionierenden Christen heute das Wort Missionierung mit Versöhnungsarbeitersetzt haben!
„Yad lꞌAchim“ fordert nun, dass das bestehende Gesetz des Missionierungsverbotes endlich auf eine breitere Basis gestellt und auch konsequent umgesetzt und durchgesetzt wird. Ansonsten laufen wir Gefahr, dass sie ihre Aktivitäten noch verstärken und besonders bei den gefährdeten Gruppen, Kinder, sozial Schwache, Soldaten im Einsatz…. auch Erfolg haben. Finanziell sind sie dazu sehr gut dotiert.

6 Kommentare

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6 Antworten zu “Missionare sind bei uns nicht erwünscht!

  1. Hans Daniel Schürch-Tal

    Das ist ein sehr wichtiger Artikel von Esther Scheiner, der – wieder einmal – klar und deutlich aufzeigt, was unter „christlicher Nächstenliebe“ (oder vielmehr „christlicher Judenliebe“) zu verstehen ist. Offenbar ist gewissen Kreisen jedes Mittel recht, um jüdische Seelen einzufangen! Interessant ist immer wieder, dass die Antwort von Leuten aus dieser Szene die gleiche ist: „Wir missionieren keine Juden!“ Das wir von der jüdischen Seite als „Missionierung“ verstehen, das wird von diesen Kreisen sehr subtil gemacht: Zielgruppen sind (wie hier ausgeführt!) Neueinwanderer, Soldaten auf dem Weg zum Einsatz, sozial Schwache usw. Man schafft sanft, liebenswürdig aber zielbewusst „Beziehungen“ und zieht dann die Schlinge immer enger, bis es konkret wird! So ist es! Dani Schürch-Tal

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  2. Barbara Kashi

    Man braucht sie wie einen Kropf, nämlich überhaupt nicht. Jeder der missioniert soll man sofort die Aufenthaltsgenehmigung entziehen und sie nach Hause schicken. Mich nerven diese Missionare, die auch in Jerusalem häufig anzutreffen sind. Sie arbeiten mit allen Mitteln. Ziehen sich Kippot auf und tun so, als ob sie Juden wären. Ihre Sprache passen sie an. Ich hörte mal ein Gespräch im Flugzeug mit an. In dem ein Passagier dem anderen erklärte wie man am besten missioniert. Statt Jesus sag Jeschua usw. Ich hatte das Pech in einem „Pietkongbomber“ (pietistische Christen) zu sitzen und mir war nur noch schlecht. Mit ihnen reden oder diskutieren war aussichtslos, denn sie sind von „ihrer Mission erfüllt“. Meiner Meinung nach soll man sie erst garnicht ins Land lassen.

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  3. Anonym

    Liebe Esther
    Das ist ein schwieriges Thema. Ich erhalte vierteljährlich die Zeitschrift von der ICEJ. Eigentlich hatte ich den Eindruck, dass die den jüdischen Menschen helfen, aber nicht missionieren. Ich selber würde auch nie aktiv missionieren, weil ich überzeugt bin, dass das Judentum eine vollwertige Religion ist. Andrerseits finde ich auch nichts dabei, wenn Christen mit Juden über Jesus reden. Ich betone reden, nicht „überschnure“ wollen! Schliesslich habe ich ja auch schon mehrfach Toralernwochen bei jüdischen Lehrern besucht. Mit Gewinn. Es würde mir nie in den Sinn kommen, zum Judentum zu übertreten. Und ich erwarte auch nicht, dass Juden zum Christentum übertreten. Was mich allerdings furchtbar geärgert hat, waren die taktlosen Christen, die direkt beim Eingang zum Platz bei Westmauer den Kindern, die mit ihren Müttern vom Gebet kamen, Jesus-Ballone verteilt haben. Da werde ich jetzt noch jedes Mal wütend, wenn ich daran denke. Aber wie gesagt, wenn sich ein Jude und ein Christ treffen und sich als gleichwertige Partner über Religion unterhalten wollen, soll jeder seine Meinung sagen dürfen. Christen sollen und müssen dem jüdischen Volk helfen und beistehen, ohne Hintergedanken. Es ist mir natürlich schon klar, dass es Christen gibt, die meinen, Sie würden im Himmel dereinst ein besseres Plätzli erhalten, wenn sie auch nur einen Juden bekehrt haben. Über so was kann ich nur den Kopf schütteln.

    Ich denke, die Juden müssten ein wenig mehr Gelassenheit zeigen, wenn Christen unaufdringlich unter Erwachsenen ihre Botschaft anbringen wollen. Das gehört zur Religionsfreiheit. In Basel verteilen Muslime ja auch den Koran. Ich habe ein Expl. dieses Buches. Es schadet nicht, ein wenig darin zu lesen. Vorausgesetzt, man schaltet das Gehirn nicht aus.

    Manchmal (heutzutage seltener) werde ich von Zeugen Jehovas oder Mormonen angequatscht. Ja nu, es heisst doch „Fragen darf man, wenn man die Antwort nicht scheut“. Ich sage dann immer freundlich, nein danke, ich habe meinen Glauben und lauf fröhlich weiter. Ich denke, das solltet Ihr Juden auch tun.

    Das ist nun mal meine Meinung zum Thema, ich hoffe, dass Du mir diese nicht übel nimmst.

    Herzliche Grüsse

    Bea

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  4. Ich finde, Missionierung von Juden ist ein absolutes „NO GO“ – in welcher Form auch immer!!!!!!!!!!!!!
    Als ein weiteres absolutes „NO GO“ empfinde ich es auch, Juden Ratschläge erteilen zu wollen!

    LG!

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  5. Anonym

    Shalom, le Kulam! Ich schreibe als ein Ephraimit im Galut der versucht dem Wort von YHVH in seiner Gesamtheit nachzulebem. WIe ich den Beitrag über Dr. Bühler gelesen habe kam mir die SItuation der Talmidim von YAHshua dem Mashiach in Appostelgeschichte 4 den Sinn: Was wollen wir diesen Menschen tun? Denn das offenbare Zeichen, durch sie geschehen, ist allen kund, die zu Jerusalem wohnen, und wir können's nicht leugnen. (Johannes 11.47) 17 Aber auf daß es nicht weiter einreiße unter das Volk, lasset uns ernstlich sie bedrohen, daß sie hinfort keinem Menschen von diesem Namen sagen. 18 Und sie riefen sie und geboten ihnen, daß sie sich allerdinge nicht hören ließen noch lehrten in dem Namen Jesu. 19 Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: Richtet ihr selbst, ob es vor Gott recht sei, daß wir euch mehr gehorchen denn Gott. (Apostelgeschichte 5.28-29) 20 Wir können's ja nicht lassen, daß wir nicht reden sollten, was wir gesehen und gehört haben! SHALOM UVRACHA – Hans Peter Ehrsam -CH-3507 Biglen

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  6. Was soll man da sagen? Da bleiben einem die Worte im Halse stecken, wenn man da einfach auf die Not und das jüdische Anliegen wieder mit einem Zitat aus dem sogenannten NT niederschmettert. Oder habe ich das nun falsch verstanden?

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