Jede einzelne Rakete trägt eine Adresse!

 
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Noch am späten Samstagabend, am 8. März 2014, begannen Einheiten vom Engineering Corps der IDF damit, die Ladung an Bord der KLOS C zu untersuchen. Bevor die Container gelöscht werden konnten, musste sichergestellt werden, dass von den Iranern keine Sprengfallen, wie bereits vorgekommen, angebracht worden waren.
Ebenfalls am 8. März, am Weltfrauentag, stellte die IDF acht Soldatinnen vor, die einen besonderen Job haben. Eine von ihnen ist Corporal Dylan Ostrin, sie unterrichtet den Umgang mit hochexplosiven Waffen aller Art.
Corp. Dylan Ostrin in einem Übungsminenfeld

 
Während im Hafen also rege Betriebsamkeit herrschte, gut abgeschirmt von der Öffentlichkeit, gingen die Mannschaften der beiden Begleitschiffe unter großem Beifall an Land.

Am Abend dankte unser Generalstabschef Benny Gantz den am Einsatz beteiligten Soldatinnen und Soldaten. „Jede einzelne Rakete stellt eine Herausforderung an die israelischen Sicherheitsbemühungen dar. Jede Rakete und jede Kugel, die wir gefunden haben, trägt eine Adresse.“
Generalstabschef Benny Gantz in Eilat
 

Ein Selfie mit PM Benjamin Netanyahu in Eilat
 
Und das war es, was auf den KLOS C gefunden wurde:
 

 

Bei der wöchentlichen Sitzung der Knesset am Sonntagvormittag richtete Premierminister Benjamin Netanyahu einen deutlichen Appell an Lady Catherine Bashton, die sich am Wochenende in Teheran aufhielt. Der Besuch wurde von der iranischen Regierung als „außenpolitischer Erfolg“ gewertet. „Die Visite ist ein Neustart für die Beziehungen zwischen dem Iran und der EU“, sagte Außenminister Mohammed Javad Zarif.
Hoffentlich blieb ihr, nach dem mit harschen Worten gerügten Treffen mit Menschenrechtsaktivistinnen in den Räumen der Österreichischen Botschaft noch Zeit, der durchaus gerechtfertigten Aufforderung Netanyahus nachzukommen.
„Ich richte dies an die Adresse der EU-Außen Beauftragten Catherine Ashton, die derzeit Teheran besucht. Ich möchte sie bitten, ihre iranischen Gastgeber zu fragen, was es mit der Lieferung von Waffen an terroristische Organisationen auf sich hat. Und wenn sie die Frage nicht stellt, dann möchte ich von ihr wissen, warum sie das unterließ. Niemand hat das Recht, die Wahrheit über die mörderischen Aktionen des iranischen Regimes zu ignorieren.“
Am vergangenen Donnerstag, einen Tag nach der Übernahme der KLOS C durch die israelische Marine  twitterte der iranische Außenminister, Mohammad Javad Zarif: „Ein iranisches Schiff beladen mit Waffen für Gaza. Übernommen zeitgleich mit der jährlichen AIPAC Kampagne. Erstaunlicher Zufall! Oder wieder eine dieser Lügen.“
twitter von Javad Zarif
Zwei M 302 Raketen und ein Zementsack
„Made in I.R.Iran“
 

Claudia Rosett bringt es in ihrem sehr umfassenden und aufschlussreichen Artikel im Forbes auf den Punkt: „Wenn Zarif von der Sache wusste, ist das verachtenswert. Falls er ahnungslos war, ist es alarmierend. Was von beiden ist es?“

Die Pressekonferenz im Hafen von Eilat fand, wie könnte es anders sein, wieder einmal keinen Nachhall in den europäischen Medien. Weil kein arabisches Blut vergossen wurde?
Sowohl Premierminister Benjamin Netanyahu, als auch Verteidigungsminister Moshe Ya’alon warnten die Weltöffentlichkeit eindringlich davor, sich vom neuen lächelnden Gesicht des Irans täuschen zu lassen.
„Hinter dem Lächeln finanziert, bewaffnet, trainiert das iranische Regime den Yemen, Afghanistan, Libanon, Irak und den Gaza Streifen. Hinter der Charme Offensive hat das tatsächliche iranische Regime immer noch die gleichen Ansichten, die gleichen Ziele, die gleiche Strategie; die Charme Offensive ist nur ein Mittel, den Westen zu täuschen.“
„Es gibt jene, die sich wünschten, wir würde heute diese Konferenz nicht abhalten, sie fühlen sich unwohl damit, dass wir vorführen, was wirklich innerhalb des Irans geschieht. Sie bevorzugen es, weiterhin die Illusion zu nähren, das der Iran seine Richtung geändert hat. Diese Menschen sind nicht gewillt anzuerkennen, dass der Iran seine Absichten, Israel zu zerstören, nicht aufgegeben hat. Diese Waffen waren für Terroristen in Gaza bestimmt, um Israel zu zerstören. Der Iran möchte nicht, dass wir die Lügen hinter seinem Lächeln aufdecken. Die Tatsachen, die hier vor uns liegen, beweisen, dass es keine Änderung im Iran  gibt. Die gefälschten Frachtpapiere zeigen, dass der Iran die echte Fracht verbergen wollte.“
 


Original Zollplombe aus dem Iran an einem
der Container
 
Zementsäcke sollen die Raketen verbergen

Handgranaten

 
Die M 302 im Hintergrund
 
Frachtpaapiere aus dem Iran, 100 Container voller
Zement
 
Frachtpapiere aus ddem Irak, weitere 50 Container voller
Zement
 
Übrigens, auf dem Weg zu ihrem Einsatzort ließen es die Soldaten nicht nehmen, am Freitagabend den Beginn des Schabbat angemessen zu feiern.
 
 
Einen besonders interessanten innerarabischen Aspekt der Waffenlieferung stammt von Dr. Mordechai Kedar, ich empfehle ihn ebenfalls sehr zur erhellenden Lektüre: http://mordechaikedarinenglish.blogspot.co.il/




Nun, wenigsten die Mannschaft der KLOS C inklusive dem Kapitän scheinen wirklich nichts von der ganzen, üblen Vertuschung gewusst zu haben. Sie haben heute am Vormittag Eilat auf ihrem Frachtschiff verlassen. Ich wünsche ihnen immer eine Handbreit Wasser unter`m Kiel!

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