Noch ein Scheinheiliger, der der Welt anriet, die Verbindungen mit Israel zu kappen

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Published: December 19th, 2013

 

Eyad El-Sarraj, ein prominenter Psychiater im Gaza Streifen, verstarb am Mittwoch, den 18. Dezember im Alter von 70 Jahren. Er starb an den Folgen einer Leukämieerkrankung.

Während seines gesamten Berufslebens war er ein leidenschaftlicher Befürworter des Widerstandes gegen die „Israelische Besetzung“ und unterstützte unerschütterlich den Boykott von Israel. Aber, als sich sein Gesundheitszustand verschlechterte, nahm er medizinische Hilfe in Israel wahr. Er starb im Hadassah Krankenhaus in Jerusalem, wo er seit mehr als einem Monat behandelt worden war.

1990 gründete El-Sarraj das Gaza Community Mental Health Programme, mit Sitz im Rimal Viertel von Gaza Stadt. El-Sarraj war dort bis zu seinem Tod der medizinische Direktor.

Rimal, das Nobelviertel von Gaza Stadt

„Er muss als Pionier und Vater des psychischen Gesundheitswesens in Palästina angesehen werden. Unsere Verpflichtung ist es, seine Botschaft weiter zu geben und seinen Kampf für den Respekt für die Menschenrechte fortzusetzen.“ sagte Husam El-Nounou, der administrative Leiter von GCMHP.

Arabische Medien priesen El-Sarraj als Verteidiger der Menschenrechte und Befürworter des Friedens zwischen Israel und Palästina.

Tatsächlich war El-Sarraj einer der radikalsten Verfechter, Unterstützer, Verteidiger und Anfeuerer des Wirtschaftskrieges gegen Israel durch die BDS-Bewegung.

Er und seine Mitarbeiter verbreiteten zahllose infame und offensichtliche Lügen über Israel.

Die hoch angesehene Seite NGO Monitor bringt es auf den Punkt: El-Sarraj und sein GCMHP missbrauchen jede sich bietende Möglichkeit als Grundlage, auf der sie die israelische Regierung kritisieren, bis hin zu den Anschuldigungen, dass der Jüdische Staat sich an „staatlich organisierten Gewalttaten“ „Kollektivstrafen“ „Massakern“ „Kriegsverbrechen“ und „einem Apartheid System“ gegen das palästinensische Volk beteilige.

El-Sarraj´s “Mental Health Center” bietet auf seiner Webseite Raum für zahlreiche anti-israelische Abhandlungen innerhalb eines grotesken Sammelsuriums. NGO Monitor bezeichnet GCMHP als “politisierte medizinische NGO

In einer solchen Abhandlung “War Crimes and Tragedy: The Occupation of Palestine,” referiert der Autor: „Wir können nicht mehr schweigen, oder uns wegdrehen, oder Unwissenheit vortäuschen gegenüber der grausamen Besetzung des uns gestohlenen Landes, der grausamsten kollektiven Bestrafung in einem kloakenähnlichen Freilandgefängnis. In einem Gebiet, in dem die Palästinenser früher in Frieden lebten. Die Situation verschlechtert sich zusehends. Wir haben Siedler beobachtet, die in ihren Hass und Rassismus voller Ekel auf palästinensische Familien spuckten. Es dreht mir den Magen um!“

Einer der Ärzte vom GCMHP sagte als Experte für den infamen Goldstone Report aus. Dr. Ahmed Abu-Tawahini verstieg sich zu “professionellen Erkenntnissen” über die Gründe, warum israelische Soldaten „Kinder vor den Augen ihrer Eltern erschiessen“. Der Arzt behauptete, dass eine solche Handlung  – als ob es sie jemals geben würde! – nur mit „psychischer Instabilität“ erklärt werden könne und durch die Sehnsucht der israelischen Soldaten, „ihr verlorenes Image“ wieder zu erlangen.

El-Sarraj war im Beirat des „Free Gaza Movements“, dem weltweit Menschen anhängen, die Flotillas organisieren, um zu versuchen, die legale Blockade Israels von Gaza zu brechen.

Nach dem Mavi Marmara Zwischenfall von 2010, bei dem internationale Aktivisten versuchten, die Blockade zu brechen und bei dem israelische Soldaten mit Stahlrohren und anderen Waffen angegriffen wurden, unterschrieb El-Sarraj ein öffentliches Statement, welches die israelischen Soldaten dämonisierte und die Schlägertruppen, die an Bord gewesen waren, verherrlichte.

„Wir bestehen auf dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Israel, auf Untersuchungen der Kriegsverbrechen und auf internationalen Schutz der Zivilbevölkerung von Gaza. Wir rufen alle auf, sich der wachsenden internationalen Kampagne für Boykott, Delegitimierung und Sanktionen gegen ein Land, das immer wieder beweist, wie gewaltsam es ist, anzuschliesssen. Gegen ein Land, das trotzdem unangefochten weiterexistiert.“

Und dann, gerade drei Jahre später, als El-Sarraj lebensbedrohlich an Leukämie erkrankte, verletzte er die eigenen Prinzipien, die er mit solchem Nachdruck verfolgt hatte, solange er gesund und stark war.

Er suchte sich die beste medizinische Betreuung, die er finden konnte.

Er ging nach Israel.

2 Kommentare

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2 Antworten zu “Noch ein Scheinheiliger, der der Welt anriet, die Verbindungen mit Israel zu kappen

  1. Liebe Esther, das ist doch nur ein Beispiel der massiven Bigotterie, die in fast allem, das mit Arabern – ob Palästinenser oder nicht – zu tun hat. Mich nimmt nun wunder was unsere selbsthassenden und besserwissenden JVJPler in der Schweiz dazu zu sagen haben. Sind sie doch genau so bigot wie ihre Clientel.

    Zudem kann ich mich fast amüsiert daran erinnern, wie von der Hamas bedrohte und gar verwundete Fatach Gazaner im Barzilaispital von Ashkelon landeten und dort gesund gepflegt wurden. Für solches ist unser Israel imm stets gut genug.

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  2. Danke für den Beitrag!
    Tja, wenn es ans „eigene „Hemd“ geht, sieht alles ganz anders aus! …
    Auf der einen Seite gibt Dein Bericht ein gutes Bild wieder, was von der Glaubwürdigkeit (Authentizität) der betreffenden Person zu halten ist (N-I-C-H-T-S :-(), auf der anderen Seite zeigt es sehr schön die Einstellung Israels, in jeder Notlage jedem zu helfen, unabhängig von Nationalität und Einstellung! Einfach beeindruckend!
    Wäre doch schön, wenn das viele zum Nachdenken bringen würde.

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