„Wie süß ist das Märtyrertum.“

Wenn du deinem Tod entgegen gehst, ohne dass es dich kümmert,
bist du ein Palästinenser;
Wenn dein Lied das Lied des Märtyrertums ist, und der Tod für dich die Geburt ist –
dann bist du ein Palästinenser!
Wenn du den Tod liebst …
dann bist du Palästinenser.
Wenn du den Baum deines Heimatlandes mit deinem freien Blut,
deiner Liebe durchtränkt hast,
und die Überreste deiner Körperteile als eine Brücke für jene,
die noch kommen werden, angeboten hast –
dann bist du ein Palästinenser!“

Bisher habe ich versucht, die Hasstiraden der Palästinenser gegen uns ebenso wenig zu zitieren, wie ich ihre manipulativen Texte gegen ihre eigene Bevölkerung zitiert habe.

Aber jetzt ist für mich eine klare Grenze überschritten. Unbemerkt von der nicht Arabisch sprechenden Öffentlichkeit wurde im Laufe dieses Jahres dreimal dieses Gedicht veröffentlicht. Ein und dasselbe Gedicht trug bei jeder Veröffentlichung einen anderen Titel:

Im Januar 2012: Wie weißt du, dass du ein Palästinenser bist?

Im Juni 2013: Heimatland
Im September 2013: Palästinenser

Was glaubt ihr, welche Zielgruppe angesprochen wurde? Erwachsene Jihadisten? Islamophile Neurotiker? Verzweifelt Liebende wie der junge Werther?

 Falsch!

Die Zielgruppe sind Jugendliche, fast noch Kinder. Veröffentlicht wurde das Gedicht in einer von der PA finanzierten Jugendzeitschrift mit angeblich erzieherischem Wert, der Zayzafuna. (Die Seite wird  nur auf Arabisch angeboten, aber die Zielgruppe ist auf der Startseite klar erkennbar, es sind Kinder!)

Federführend für dieses, die Kinder missbrauchende Druckwerk, sind der stellvertretende Erziehungsminister der PA, Jihad Zakarneh und der Leiter der Medienstelle des Erziehungsministeriums, Abd Al-Hakim Abu Jamous.

Auf der Website wird behauptet (und ich habe keinen Zweifel, dass das so ist), dass die „Zayzafuna Association for Development of Children’s Culture“ eine  NGO sei, die sich Erziehungsaufgaben widmet, 2009 gegründet und bewilligt wurde. Im Jahr 2011 erklärte der stellvertretende Vorsitzende der Organisation,  Abd Al-Karim Ziyada, in einer Sendung des PA Fernsehens, dass die PA das Magazin mit $ 2700 monatlich unterstützt, um die Ausgaben des Magazins abzudecken. Im August dieses Jahres gab es eine Stellungnahme der Herausgeber, dass die abgedruckten Texte nicht unbedingt die Meinung der Herausgeber wiedergeben müssten.

Wow, und diese Aussage hatte keine Fatwa, keine sofortige Schließung der Redaktion und Beschlagnahmung der PCs zur Folge? Da ist doch was nicht koscher in Palästina!

Dieser Videoclip wurde unzählige Male im offiziellen PA-Fernsehen gezeigt. Ein Jugendlicher verlässt sein Elternhaus am Morgen und weiß, dass er nicht mehr zurückkommen wird. Stattdessen wird ein anderer Mann seinem Vater seinen Abschiedsbrief bringen. Ein Kind hat den Tod gewählt.

Wählt ein Kind freiwillig den Tod? Es will doch leben, lieben, seine Neugierde stillen, Unbekanntes entdecken, an seine Grenzen gehen. Aber sterben?

Kann ein Kind bewusst den Tod für einen vermeidlichen Freiheitskampf wählen?

Kann ein Kind verstehen, was es wegwirft, wenn es mit einem Sprengstoffgürtel um den Körper dem angeblichen Feind entgegenläuft?

Nein, es kann es nicht!

Die Erwachsenen sind die wahren Mörder!


Leider kann ich das Video hier nich direkt hineinstellen, mit diesem Link kann man es öffnen.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein

Eine Antwort zu “„Wie süß ist das Märtyrertum.“

  1. Allfällige Zweifel am guten Willen der Palästinenser und ihrer Bandenführer an einem möglichen Zusammenleben unter dem Zweistaatenpatent bekommen mit solchen Berichten Auftrieb. Auf jeden Fall kommen wir anständigen Juden, nicht die VJVP und Israelis oder nicht uns wiederholt für dumm verkauft vor. Ist die Zweistaatenlösung überhaupt eine Lösung? Was ist die Alternative? Gibt es überhaupt eine? Diese Problematik ist absolut nicht neu, die antisemitische Pädagogik in der ganzen arabischen Welt (nur nur bei den Palästinensern) ist bekannt und belegt.
    Wie weiter? Ich weiss es nicht.
    Uri Russak

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