Geschüttelt – nicht gerührt! James Bond kann es besser!

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Im vergangenen Frühling geisterte eine  echte Falschmeldung durch die verschwörungsgläubige Internetwelt, die vom Projekt “Acoustic Kitty”berichtete. Keine neue Geschichte, bereits 2001  wurde von dieser felinen Wunderwaffe berichtet, die der CIA gegen Russland einsetzen wollte.
In Oberhausen gibt es jetzt ein Museum, in dem „Spionagegeräte“ aller Art bewundert werden können.  Das älteste Exponat stammt aus dem Jahr 1830. Mein persönlicher Favorit ist das faltbare Mini-U-Boot aus Russland, es erinnert mich an den Edgar Wallace Film „Der Hexer“.
Dort ist auch die „Schwalbe“ zu sehen, die in der DDR als mobiles Spionagelabor diente und mich sehr an die russischen Fahrzeuge erinnert, die in den 50er Jahren die Flugplätze der US Militärs in der Eifel ausspionierten und die Landstraßen unsicher machten.
James Bond tummelt sich heute wahrscheinlich überwiegend im Internet, falls er nicht in Betten oder Casinos beschäftigt ist. Auf Dauer kann sich auch Ihre Majestät das Luxusleben ihres Chefspions nicht mehr erlauben.
Um diesen Beruf, der immer wieder für bilaterale Spannungen gesorgt hat am Leben zu erhalten, werden nun Spione der ganz besonderen Art eingesetzt!
Der Merops Apiaster wurde posthum verdächtigt, dass er, im Auftrag des Mossad, die Nutzung der Felder in Anatolienausspionieren hätte sollen. Offensichtlich waren die eingebaute Kamera, sowie die Sonden zum Ziehen von Erdproben und die Behälter derselben für den Transport dem Vogel zu schwer im Magen gelegen. Die stark erweiterten Riechorgane sprechen ebenfalls dafür, dass der Vogel unter seiner großen Last so sehr zu leiden hatte, dass er auf einem der Felder notlandete und dort verstarb.
Der anatolische Agronom konnte das Wort „Israel“ in der Beringung des Vogels erkennen und handelte staatsbürgerlich korrekt: er übergab den leider verstorbenen Spion zur weiteren Untersuchung an das   Landwirtschaftsministerium. Die Bedeutung und Tragweite des möglichen Nachweises dieser revolutionären Art von israelischer Spionage war Grund genug, die Akte und den der Spionage nahezu schon überführten Vogel den Sicherheitsbehörden zu übergeben.
Die Auswirkungen dieses Spionagefalles auf die gespannten Beziehungen zwischen den beiden Staaten, im Nahen Osten und global sind noch völlig offen!
Was würden mir die elf Leiter der israelischen Geheimdienste auf meine Frage, „Was würden Sie künftig anders machen?“ wohl  antworten? „Wir würden von Anfang an unsere Drohnen einsetzen“.


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