„Wir vergessen euch nie!“ und „Happy birthday, Israel!“

ב“ה
In unserem kleinen Land liegen Freude und Trauer dicht zusammen.
Seit der Staatsgründung 1948 beklagt Israel  22.993 gefallene Soldaten und Opfer des Terrors. Allein im vergangen Jahr gab es 126 Tote.
Um sie trauern nicht nur 10.524 Familien sondern ganz Israel.  Die Feierlichkeiten zum „Jom Hasikaron“ (Tag der Erinnerung) dauerten bis abends.
Die Gedenkfeiern fanden in ganz Israel zeitgleich statt, zweimal heulten die Sirenen für jeweils zwei Minuten: gestern Abend um 20 Uhr und heute Morgen um 11 Uhr. Das ganze Land kam zu einem bewussten Stillstand, der gesamte Verkehr blieb still. Ebenso wie am Jom Hashoa, der vor einer Woche begangen wurde.
Diese kurzen Minuten, dieses kollektive Gedenken ist wichtig. Einerseits, um die Erinnerung bewusst aufrecht zu erhalten, andererseits aber auch, um den Familien ein Zeichen zu geben, dass ihre Söhne und Töchter, Ehefrauen und Ehemänner, Väter und Mütter nicht umsonst gestorben sind.
Ohne unsere Soldaten, gäbe es Israel heute nicht mehr!
Dann hätte es eine Stunde später nichts zu feiern gegeben:
Israel wird heute 64 Jahre alt. Dazu hier ein paar Zahlen:
Die Zahl der Neueinwanderer betrug im Jahr 2011: 19.500
Die Gesamtbevölkerung beträgt 7,881 Millionen, 28% davon sind  Jugendliche unter 14 Jahren.10% sind über 65 Jahre. Israel ist also, verglichen mit anderen Staaten sehr „jung“. Das zahlenmäßige Verhältnis  zwischen Männern (979) und Frauen (1000) ist nahezu ausgeglichen.
5,87 Millionen sind Juden (75,34%)
1,6 Millionen sind Araber (20,52%)
Davon sind:
1,32 Millionen Muslims (17,2% der Gesamtbevölkerung)
154.000 Christen (2% der Gesamtbevölkerung)
122.000 Drusen (1,7% der Gesamtbevölkerung)
323.000 können keiner der beiden Gruppen zugeordnet werden (4,14%)
Die Geburtenrate liegt
Bei Muslimas bei 3,8
Bei Jüdinnen bei 3
Bei Drusinnen bei 2,5
Bei Christinnen bei 2,1
Die Wachstumsrate der Gesamtbevölkerung liegt
Bei den Moslems bei 2,7%
Bei den Drusen bei 1,8%
Bei den Juden bei 1,7%
Bei den Christen bei 0.9%
Die Matura haben abgelegt:
Von den Christen 63%
Von den Juden 60%
Von den Moslems 46%
Die Lebenshaltungskosten stiegen gegenüber dem Vorjahr um 4%, die Löhneum 3,4%.
Die Zahl der Arbeitslosen lag bei 25.000, davon waren 117.000 Frauen.
Nicht alle Zahlen sind positiv. Trotzdem, daffka, aus einer Studie der UN, die vor zwei Wochen veröffentlich wurde, geht hervor, dass Israel auf ein Liste von 150 bewerteten Staaten einen hervorragenden 14. Platz einnimmt, was den Grad der Zufriedenheit betrifft. Die Schweiz  belegt den 6. Rang, Österreich den 13. Und Deutschland findet sich auf Rang 30.
Also durchaus ein Grund zum Feiern!
PS: einen Jüdischen Staat gab es hier bereits vor über 2000 Jahren!


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