Partner für den Frieden – zwischen Moslems und Juden leider nur eine Illusion!

Gestern Abend wurde mir nach einem Vortrag klar, warum es diesen Frieden nie geben wird und auch nie geben kann. Auch wenn diese Erkenntnis eine furchtbare ist!

Um diese Aussage nachvollziehen zu können, muss ich ein Stück zurück in der Geschichte gehen. Nach der Zerstörung des zweiten Tempels und den jahrelangen jüdischen Kriegen und Aufständen wurde der Name Judäa von der Landkarte gelöscht,  das Gebiet wurde in Syria Palestina umbenannt und die Juden mussten sich einen neuen Lebensraum suchen.

Allerdings, bedeutende jüdische Schulen etablierten sich in Zipporis, und Tiberias.

Im 3. Jahrhundert C.E. wurde Babylon, das heutige Bagdad, für mehr als 1000 Jahre das bedeutendste Zentrum des Judentums.

Andere machten sich auf den Weg nach Süden, in Richtung der heutigen Arabischen Halbinsel. So entstand 517C.E. im Gebiet des heutigen Jemen das starke jüdische Königreich Himjar.

Drei Stämme Israels, siedelten sich in einer kleinen Stadt namens „Yathrib“, dem heutigen Medina an. Muhamad (ca. 570 bis  632), wurde 622 C.E. mit seinen Anhängern aus Mekka vertrieben und übersiedelte nach Medina. Die Haltung Muhamads gegenüber Christen und Juden war zunächst eine tolerante. Diese beiden monotheistischen Religionen hatten dem im Entstehen begriffenen Islam Eines voraus: beide hatten zu diesem Zeitpunkt bereits ihre „Bücher“ editiert und lebten nach ihnen. Muhamad versuchte zunächst nicht, zu missionieren, erlegte ihnen aber sehr wohl außergewöhnliche Steuer- und Abgabenlasten auf, sie wurden zu „Dhimmies“ mit eingeschränkten bürgerlichen Rechten.

Polytheisten hingegen hatten nur die Wahl: „Konvertiere, oder stirb!“

Im Jahr 627 C.E. kam es nach einer großen Schlacht zwischen den Moslems und den anderen Bewohner Medinas, zum ersten Massenmord an Juden durch Moslems, auf den sich Sure 33, Vers 26 und 27, bezieht. Alle Männer und Knaben wurden ausnahmslos ermordet, Frauen und Mädchen als Sklavinnen verkauft.

Die Haltung Muhamads gegenüber den Juden veränderte sich nach der Rückeroberung Mekkas 630 schlagartig.  Bisher geltende, aus dem Judentum entlehnte Vorschriften wurden geändert:

1.    Bisherige Gebetsrichtung Jerusalem – nun ist es Mekka

2.    Bisher drei Gebete pro Tag  – nun sind es fünf Gebetszeiten

3.    Bisher ein Fasttag pro Jahr – nun ein Fastenmonat

4.    Beibehalten wurde die Pflicht, Arme zu unterstützen

5.    Neu dazu kam die Pflicht zum Jihad, dem Heiligen Krieg

Als Muhamad 632 C.E .starb, hinterließ er seinen Nachfolgern ein bis anhin unredigiertes Konvolut an Offenbarungen. Die Anordnung der Suren im Koran erfolgte nach der Länge, wobei die kürzeste Sure die 114. und letzte ist.

Eine Gesetzesgrundlage im eigentlichen Sinne stellen die Suren nicht da. Diese wurde ca. 150 Jahre nach Muhamads Tod in den  Hadithen zusammengestellt. Muhamad selber hat keine verwertbaren  Ge- und Verbote, oder Anweisungen hinterlassen. Die Hadithen sind ein Kompendium von Vermutungen, bezogen auf zahlreiche vergleichbare Situationen in der Vergangenheit:

       Wie hätte/hat Muhamad in dieser Situation reagiert, resp. reagiert?

       Welcher Lösung eines Problems hätte/hat er zugestimmt, resp. abgelehnt?

       Welches Strafmaß hätte/hat er angewendet?

      
Aus dieser scheinbar so harmlos, weil nicht belegbaren Sammlung leitet sich im Zusammenhang mit dem Koran und der Pflicht zum Jihad mehreres ab:
       Völker des Buches sind als Dhimmies für jeweils  einen frei zu definierenden Zeitraum geschützt (sofern sie denn das Schutz- und Kopfgeld zahlen). Ob anschließend der Vertrag erneuert wird, liegt in der Hand der Moslems. (Dies geht zurück auf die Zeit, bevor es in Medina zum großen Massaker kam) Waffenstillstandsabkommen und Friedensverhandlungen sind sehr fragil und jederzeit einseitig – wie wir es immer wieder erleben – aufzukündigen

       Land, das einmal islamisch war und von anderen Völkern erobert wurde bleibt immer islamisch (Dies geht zurück auf die Rückeroberung Mekkas). Die aus moslemischer Sicht bestehende Fremdherrschaft kann temporär toleriert werden. Sie kann aber auch jederzeit einseitig beendet werde.

Für mich ist klar, dass auf der Basis dieser Denkart, ein Frieden zwischen Palästina und Israel nicht möglich sein wird.

Es versteht sich von selbst, dass diese Situation immer da auftreten wird, wenn islamische mit nichtislamischen Gebietes Interessen kollidieren

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein

Eine Antwort zu “Partner für den Frieden – zwischen Moslems und Juden leider nur eine Illusion!

  1. Horst

    Partner für den Frieden – zwischen Moslems und Juden leider nur eine Illusion!
    Gestern Abend wurde mir nach einem Vortrag klar, warum es diesen Frieden nie geben wird und auch nie geben kann. Auch wenn diese Erkenntnis eine furchtbare ist!

    „“““Da musste ich mir doch meine entzündeten Äuglein reiben“““

    Shalom Esther
    Eine Illusion ist die, dass verschiedene Religionen in Frieden
    mit und nebeneinander leben können.
    Schon das Miteinander von unterschiedlicher Herkunft ist ein Problem.

    Viele Worte klassifizieren den oder die Menschen
    Mischling-Kreole-Nigger-Zigeuner-ZM-Bastard—Gelbe Pest-
    Schlitzauge-Arab-Hammelfresser-Heide –Ungläubiger—Sektist
    und und…

    Es gibt immer wieder professionelle Hetzprediger, die für Geld und ein
    schönes Leben die Stimmungen unterschiedlicher Völker anheizen.

    Deine Enttäuschung ist echt verwunderlich, aber es zeigt, dass du ein erfülltes Leben hast.
    Und der Frieden ein Ziel ist.

    Für mich, nur für mich ist Akzeptanz ein Allheilmittel für den Frieden
    miteinander.(ja auch ich träume)

    Akzeptanz ist aber der Gegner vieler Politiker-der Waffenlobby-der Berichterstattung
    – der dümmlichen Fernsehansager/innen die sich mit dem Zählen der Toten übertrumpfen.
    Ein Todfeind der Religionen die missionierend und mordend durch die Jahrhunderte geisterten, von sich aber behaupten: nur wir sind Gott, dein Götze, dein Vaterunser.

    All diese verlieren ihre Berechtigung und Dasein bei einer Akzeptanz untereinander.

    Gruß Horst

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s